Gedicht gesprochen von:

Claus de Crau


MUSIK : Sheevón

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Deine Augen fest geschlossen,
schon lang siehst Du mich nicht mehr an.
Ich lausche Deinem letzten Atem
und versteh. Mein Herz ist krank.
 
Ich versuche, los zu lassen,
doch es tut so schrecklich weh.
Wie soll es nur weitergehen,
wenn ich Dich nie wiederseh.
 
Niemals mehr ein Wort von Dir,
niemals mehr ein Lachen.
Dunkel Dein Auge, stumm Dein Mund,
wie soll ich das nur schaffen ?
 
Noch bin ich ganz nah bei Dir.
Ich halte Deine Hand,
schau in Dein geliebt` Gesicht,
verlier fast den Verstand.
 
Bin dankbar, dass ich hier sein darf,
um Dich treu zu begleiten.
Zum letzten Mal ein stiller Kuss,
den Abschied zu bereiten.
 
Dann bist Du fort, nun ganz und gar,
doch ich kann mich nicht trennen.
Ich spüre Dich noch überall,
jetzt fließen meine Tränen.
 
Habe Dank für Deine Liebe,
sie wird mich stets begleiten.
Sie macht mich groß und stark und stolz
und wird mir Trost bedeuten.



Text und Zeichnung 
© Gabriele Leson-Lehnard

Für meinen Vater